Lesungen in der Kirche

Wer kirchlich heiratet und eine Lesung in den Gottesdienst mit einbauen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Im Internet gibt es jede Menge Vorschläge, welche Bibelstellen man lesen kann, oder welche anderen Geschichten und Gleichnisse in Frage kommen. Die Möglichkeiten der Hochzeitslesung reichen vom kleinen Prinzen (Antoine de Saint-Exupéry), über verschiedene Gleichnisse (Zwei Kugeln) bis hin zu recht ernsten Texten aus der Bibel wie das beliebte “Hohelied der Liebe” (1. Korinther 13, Verse 1-13).


Das Hohelied der Liebe ist sehr beliebt sollte aber mit dem Pfarrer/Priester vorher besprochen werden und der Geistliche sollte den Bibelausschnitt in den folgenden Gottesdienst mit einbauen und etwas erklären/erläutern. Denn wer nicht regelmäßig in der Bibel liest und interpretiert wird vielleicht Schwierigkeiten haben, den Text vom Hohenlied der Liebe gleich zu verstehen. Wer sich aber die Mühe macht, den Text zu verstehen und zu begreifen, der wird vieles in dem Text finden, vieles hineininterpretieren können undfür das weitere Leben vieles aus dem Text ziehen können.

Wem das aber “zu katholisch” ist oder zu kompliziert oder auch zu streng, der kann z.B. auch aus dem Kleinen Prinzen lesen, da gibt es mehrere schöne Stellen. Oder auch das Gleichnis von den Kugeln, die auf die Erde fallen, zu unrunden Gebilden zerspringen die sich dann im Laufe des Lebens wieder zusammen finden müssen um dann gemeinsam wieder eins zu sein und ein rundes Bild abgeben.

Aber nicht nur die Frage was das Brautpaar als Lesung will muss geklärt werden sondern auch, wer die Lesung vortragen soll. Oft greift man hierbei auf direkte Verwandte zurück, manchmal hat man aber auch jemanden der das im Gottesdienst ohnehin oft macht und “Übung” darin hat, denn vor einer großen festlichen Gemeinde sprechen muss man auch können und wollen.